Pastoralverbund St. Bonifatius Bruchköbel-Niddertal

Am 27. November 2006 wurde unser Pastoralverbund 


St. Maria Niddertal 


errichtet.


Der Pastoralverbund umfasst:

  • die Pfarrkuratie St. Maria - Hilfe der Christen, Niederdorfelden
  • die Pfarrei Christkönig, Schöneck/Kilianstädten und
  • die Kirchengemeinden St. Maria von der immerwährenden Hilfe, Windecken

Mit dem Dekret vom 21.10.2010 hat unser Bischof Heinz Josef Algermissen den Pastoralverbund erweitert. Ihm gehören nunmehr die Pfarreien

  • Erlöser der Welt, Bruchköbel
  • St. Familia, Bruchköbel
  • St. Maria - Hilfe der Christen, Niederdorfelden
  • Christkönig, Schöneck/Kilianstädten und
  • St. Maria von der Immerwährenden Hilfe, Windecken

an. Der Name des erweiterten Pastoralverbundes lautet


St. Bonifatius Bruchköbel-Niddertal.


Zu erkennen sind wir an diesem Logo.

Die Aufgabe des Moderators hat Pfarrer Jünemann, von der Pfarrei Erlöser der Welt, Bruchköbel übernommen.

Die Entstehung unseres Pastoralverbundes geht auf den „Pastoralen Prozess“ zurück, den Bischof Heinz Josef Algermissen in 2002 angestoßen hat und der den Weg des Bistums Fulda in die Zukunft bezeichnet. 


Den Hintergrund hierfür bildeten die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich in vielfältiger Form auf das kirchliche Leben auswirkten und eine Anpassung der bestehenden Strukturen erforderlich machten. Dieser grundlegende Wandel wurde zunächst greifbar in der zurückgehenden Anzahl von Hauptamtlichen, aber auch in den geringer werdenden finanziellen Mitteln; ganz grundlegend jedoch im tiefgreifenden - auch demographisch bedingten - Wandel der Gemeinden. 


All dies gab den Anlass und die Notwendigkeit, sich von Altem zu lösen und Neues zu wagen. 


Nach einem längeren Dialogprozess wurden daher im Jahr 2006 zu diesem Zweck aus den 250 Pfarreien 48 Pastoralverbünde gebildet.


Die Pfarreien standen und stehen damit vor der Aufgabe, stärker als bisher zusammenzuarbeiten, die pastoralen Aufgaben neu zu organisieren und auch gemeinsame Projekte durchzuführen, haben aber auf der anderen Seite nicht Ihre Eigenständigkeit verloren – ihre Strukturen, wie z. B. Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte, blieben und bleiben unangetastet, werden aber in Zukunft enger zusammenarbeiten. 


Ein Pastoralverbund ist somit ein Zusammenschluss selbständig bleibender Pfarrgemeinden, sozusagen ein Organismus aus lebendigen Gliedern. 


Im Pastoralen Prozess geht es ganz wesentlich darum, Menschen neu für Jesus Christus und sein Evangelium zu gewinnen. Neben den Strukturen, die den Veränderungen versuchen gerecht zu werden, gilt es daher die Herausforderungen in geistlicher Perspektive anzugehen. Dazu gehört auch, sich neu über das Fundament unseres Christseins, aber auch der Kirche zu vergewissern.

Pastoralverbundsrat

Aufgabe dieses Gremiums ist es, Planung und Koordinierung gemeinsamer Vorhaben zu beraten und zu beschließen. Dabei sollen Vorschläge aus den Gremien der dem Pastoralverbund zugehörenden Pfarreien in die Beratung mit einbezogen werden. 


Mitglieder des Pastoralverbundsrates sind:Die Pfarrer der zugehörigen Pfarreien, die Mitglieder der pastoralen Dienstgemeinschaft, die Sprecher der Pfarrgemeinderäte und die stellvertretenden Vorsitzende der Verwaltungsräte.